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PGA Championship 2026: Deutscher Traumstart – Kaymer und Jäger in Führung

Martin Kaymer spielt sich bei der PGA Championship 2026 in geteilter Führung an die Spitze des Leaderboards. (Foto: Getty)

Martin Kaymer und Stephan Jäger liegen bei der PGA Championship 2026 in geteilter Führung. Auch die weiteren DACH-Profis spielen zum Auftakt solide.

Die PGA Championship 2026 ist auf dem Aronimink Golf Club in Newtown Square, Pennsylvania, eröffnet worden – und der Platz zeigte schon am ersten Tag, warum er als echter Major-Test gilt. Das Par-70-Layout spielte sich schnell und anspruchsvoll, dazu kamen kühle Temperaturen, böiger Wind, dickes Rough und schwierige Fahnenpositionen. Entsprechend wertvoll ist der deutsche Auftakt: Martin Kaymer und Stephan Jäger unterschrieben beide eine 67 und liegen mit drei unter Par auf dem geteilten ersten Platz. An der Spitze stehen sie gemeinsam mit Ryo Hisatsune, Min Woo Lee und Aldrich Potgieter, der die niedrigste Major-Runde seiner Karriere spielte und damit ebenfalls für Aufsehen sorgte.

PGA Championship 2026: Deutsches Duo glänzt zum Auftakt

Stephan Jäger erwischte dabei die spektakulärere Runde. Der 35-Jährige startete mit einem Birdie auf der Eins, legte weitere Schlaggewinne an den Bahnen 4, 5, 6 und 9 nach und spielte die Front Nine in starken 31 Schlägen. „Auf den ersten Neun habe ich einige Fairways getroffen und ein paar gute Putts gelocht. Die Front Nine ist etwas scorable, kürzer, mit vielen Wedges und zwei Par 5s. Ich hatte das Gefühl, dass ich das gut ausgenutzt habe“, erklärte Jäger nach der Runde. Zwar musste er auf der Zwölf sein einziges Bogey notieren, doch mit sieben Pars auf den letzten acht Löchern brachte er die 67 souverän ins Clubhaus. „Auf den zweiten Neun habe ich es dann zusammengehalten. Es spielt sich dort einfach etwas schwieriger“, sagte Jäger weiter.

Martin Kaymer agierte etwas ruhiger, aber genauso effektiv. Der zweimalige Major-Sieger spielte Birdies auf den Bahnen 2, 11 und 12, kassierte nur an Loch 7 ein Bogey und setzte auf seinem Schlussloch noch einmal ein Ausrufezeichen: Auf dem Par 5 der neunten Bahn brachte er nach starkem Drive seinen zweiten Schlag mit dem Driver vom Fairway aufs Grün. Der Eagle-Putt blieb nur wenige Zentimeter neben dem Loch liegen, das Birdie war anschließend Formsache. „Ich habe nicht viele Fehler gemacht, bin aus Schwierigkeiten herausgeblieben und habe diese stressigen Fünf-, Sechs-, Sieben-Fuß-Putts zum Par vermieden“, fasste Kaymer seine Runde zusammen. Gerade bei dem kalten Wind sei der Aronimink Golf Club „ein ziemlich einschüchternder Golfplatz“, weshalb sein Ziel gewesen sei, Fairways und Grüns zu treffen und große Zahlen zu vermeiden. Das gelang: Kaymer unterschrieb wie Jäger eine 67 und sorgte gemeinsam mit ihm für einen deutschen Traumstart bei der PGA Championship.

Weitere DACH-Profis zwischen Aufholjagd und Rückschlägen

Auch hinter Kaymer und Jäger gab es aus DACH-Sicht mehrere solide, wenn auch deutlich wechselhaftere Auftaktrunden. Matti Schmid brachte eine 69 ins Clubhaus und liegt mit eins unter Par auf dem geteilten 15. Platz. Seine Runde war ein echtes Auf und Ab: Nach Bogeys an den Löchern 3, 5 und 7 drohte der Deutsche früh den Anschluss zu verlieren, arbeitete sich aber mit Birdies an der 4, 8, 12 und 18 stark zurück und beendete den Tag noch unter Par. Sepp Straka kam dagegen nicht richtig ins Rollen. Der Österreicher notierte eine 73 und rangiert bei drei über Par auf dem geteilten 93. Platz. Besonders die erste Hälfte mit Bogey an der 3 und Doppelbogey an der 5 kostete ihn früh Schläge, auch wenn Birdies an der 7 und 13 zwischenzeitlich Hoffnung machten. Nach weiteren Schlagverlusten an der 14 und 15 blieb es am Ende bei einer schwierigen Auftaktrunde. Bernd Wiesberger lag lange gut im Rennen, fiel auf den zweiten Neun aber zurück. Nach einer starken 34 auf den ersten neun Löchern mit Birdies an der 3, 7 und 9 sowie zwei Bogeys kam der Österreicher noch bei eins unter Par auf die Back Nine. Dort verlor er mit Bogeys an der 10, 12 und 17 jedoch den Rhythmus, spielte die 18 noch mit Par und beendete den Tag mit einer 72 auf dem geteilten 67. Platz.

Favoriten mit unterschiedlichem Auftakt in Aronimink

Scottie Scheffler wurde seiner Favoritenrolle am ersten Tag am deutlichsten gerecht. Der Weltranglistenerste spielte eine 67er-Runde und liegt mit drei unter Par auf dem geteilten ersten Platz. Nach einem frühen Bogey an Loch 4 fand Scheffler schnell die passende Antwort und brachte sich mit Birdies an den Bahnen 6 und 7 wieder unter Par. Auf den zweiten Neun legte er mit Birdies an der 10 und 11 weiter nach, musste zwar an der 14 noch einen Schlagverlust hinnehmen, holte sich diesen aber mit einem Birdie am Par 5 der 16 zurück. Nach einem abschließenden Par an der 18 steht Scheffler gemeinsam mit Martin Kaymer, Stephan Jäger, Ryo Hisatsune, Min Woo Lee und Aldrich Potgieter an der Spitze.
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Jon Rahm blieb ebenfalls in Schlagdistanz, auch wenn seine Runde wechselhaft verlief. Der Spanier unterschrieb eine 69 und liegt bei eins unter Par auf dem geteilten 15. Rang. Spektakulär war vor allem sein Eagle an Loch 2, mit dem Rahm den frühen Bogey-Start sofort drehte. Weitere Schlaggewinne an den Bahnen 8 und 9 brachten ihn zwischenzeitlich stark nach vorne, ehe ein Bogey an der 10 den Schwung etwas stoppte.

Deutlich schwieriger verlief der Auftakt für Rory McIlroy und Bryson DeChambeau bei der PGA Championship 2026. McIlroy kam nach sechs Bogeys und zwei Birdies nur mit einer 74 ins Clubhaus und liegt bei vier über Par auf dem geteilten 105. Platz. DeChambeau erwischte es noch härter: Der US-Amerikaner notierte eine 76, leistete sich unter anderem ein Doppelbogey an der 8 und rangiert mit sechs über Par nur auf dem geteilten 135. Platz.

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